Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Joseph Roth

Manuskripte / Typoskripte: 6 Manuskripte
Briefe: 17 Briefe und 25 Briefkopien
EDV-katalogisiert in Datenbank: Manuskripte und Korrespondenz im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Roth, Joseph
Geburtsdatum: 02.09.1894
Todesdatum: 27.05.1939
Beruf: Schriftsteller, Journalist
Bemerkungen: Joseph Roth wurde am 2. September 1894 als Kind jüdischer Eltern im galizischen Brody geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte. Der Erste Weltkrieg und der darauf folgende Zerfall Österreich-Ungarns hinterließen tiefe Spuren im Leben von Joseph Roth, der sein in Wien begonnenes Studium abbrechen musste. 1920 kam er nach Berlin und arbeitete als Journalist für verschiedene Berliner Zeitungen, 1925 ging er als Feuilletonkorrespondent für die Frankfurter Zeitung nach Paris. Als 1928 seine Frau Friederike schwer erkrankte und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde, stürzte er in eine tiefe Lebenskrise. 1929 kündigte er bei der Frankfurter Zeitung und ließ sich bei den Münchner Neuesten Nachrichten einstellen. 1930 erschien sein erfolgreichstes Buch Hiob und zwei Jahre darauf sein Hauptwerk Radetzkymarsch, womit Roth in Deutschland zu einem vielgelesenen berühmten Autor wird. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 musste er Deutschland verlassen und ging zunächst ins französische Exil. Unter anderem machte er auch Station in Amsterdam, wo er Arbeit bei den Exilverlagen fand. Viele seiner Bücher wurden während des Exils in den Niederlanden publiziert. Von 1936 bis 1938 lebte er mit der Schriftstellerin Irmgard Keun zusammen. Seit längerer Zeit alkoholkrank, starb er am 27. Mai 1939 in Paris an den Folgen einer Lungenentzündung.

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

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