Monacensia im Hildebrandhaus

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Das Hildebrandhaus (c) Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23 Barrierefreier Eingang: Siebertstraße 2
81675 München

Leitung: Dr. Elisabeth Tworek
Öffnungszeiten: Bibliothek und Archiv: Mo-Mi, Fr 9.30-17.30 Uhr, Do 12-19 Uhr; nur Monacensia: Sa, So 11-18 Uhr

Telefon: 089/419472 -13 (-17)
Fax: 089/41947250

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Kasimir Edschmid

Manuskripte / Typoskripte: 2 Manuskripte
Briefe: 132 Briefe
Fotos: 6 Fotos
EDV-katalogisiert in Datenbank: Korrespondenz im Opac der Stadtbibliothek München
Zugänglichkeit: zugänglich
Veröffentlichungen zum Bestand: Elisabeth Tworek (Hg.): Literatur im Archiv: Bestände der Monacensia. München: Monacensia, 2002 (112 S). - Dies. (Hg.): Lebendiges Literaturarchiv: 25 Jahre Monacensia im Hildebrandhaus. München: Monacensia, 2002 (142 S). - Elisabeth Tworek u. Marietta Piekenbrock (Hg.): Dichter Hand Schrift. München: Blumenbar, 2004.

Person: Edschmid, Kasimir
Namensvarianten: Schmid, Eduard [Geburtsname]
Geburtsdatum: 05.10.1890
Todesdatum: 31.08.1966
Beruf: Schriftsteller
Bemerkungen: Kasimir Edschmid wurde am 5. Oktober 1890 in Darmstadt geboren. Studium in München, Genf, Giessen, Paris und Straßburg. Er bereiste viele Länder, danach war er literarischer Referent der Frankfurter Zeitung und Mitarbeiter an französischen, belgischen und italienischen Zeitschriften. Seine erste Novellensammlung Die sechs Mündungen erschien 1915 und gilt als erstes Prosastück des deutschen Expressionismus. Zusammen mit Barbusse, Benn, Hausenstein u.a. gab er die Schriftensammlung Tribüne der Zeit 1919-24 heraus. 1928 veröffentlichte Edschmid einen der ersten nennenswerten Sportromane Sport um Gagaly. Während des Nationalsozialismus wurden einige seiner Werke verboten und verbrannt. Seine Reisebücher gewannen ein großes Publikum. 1927 erhielt er den Georg Büchner-Preis, 1928 bei den Olympischen Spielen eine Medaille für Literatur, 1955 das Große Bundesverdienstkreuz (1960 mit Stern) und 1957 die Goetheplakette der Stadt Frankfurt. Kasimir Edschmid starb am 31. August 1966 in Vulpera/Graubünden.

Externe Links:

OPAC der Münchner Stadtbibliothek

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