Info
15.03.2019
20 Uhr
Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, München
Eintritt: € 15 / 9
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Ein Abend mit Sahra Wagenknecht, Peter Gauweiler & Christian Ude

»Und trotzdem schmeichelt es einem zu denken, in hundert Jahren rede man von der bayrischen wie von der französischen Revolution«,

so schrieb Klaus Mann als Elfjähriger in sein Tagebuch. Es sollte anders kommen. Jahrzehntelang fristete die Erinnerung an die bayerische Revolution ein Schattendasein zwischen Verdrängung, Verunglimpfung und Vereinnahmung. Nur wenige würdigten, wie etwa Sebastian Haffner, Kurt Eisner als »einzigen schöpferischen Staatsmann der Revolution« und damit die Revolution selbst als das, was sie war: der Beginn der Demokratie. 100 Jahre nach den Ereignissen ist es Zeit für eine Neubewertung.

Moderation: Martin Sabrow (Direktor, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)


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