Info
7.11.2018
18 Uhr
Rathausgalerie, Marienplatz 8, München
Eintritt: frei
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100 Jahre nach der Revolution 1918: Kleiner Festakt des ver.di Kulturforums Bayern

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Mit der Proklamation Bayerns als „Freistaat" reklamierte Kurt Eisner, noch bevor Deutschland am 9. November 1918 in Berlin zur Republik erklärt wurde, "die Freiheit und Selbständigkeit Bayerns", dessen „Selbstbestimmung – innerhalb des Ganzen". Er verstand den Begriff „Freistaat" auch als Bekenntnis zum Föderalismus. Die Koalitionsregierung mit der SPD nannte Eisner „Regierung des Volksstaates Bayern". Damit sollte das demokratische Wesen des Freistaates zum Ausdruck gebracht werden.

Die Gründung des Freistaats Bayern durch die friedliche Revolution ist der faktische Beginn unserer Demokratie!

Zum 100. Jahrestag der bayerischen Revolution von 1918, der Gründung des Freistaats Bayern, dem Ende der Wittelsbacher Adelsherrschaft, der Einführung einer demokratischen Staatsform mit Verfassung, des freien Wahlrechts, dem Ende der Zensur, der Trennung von Kirche und Staat, der Stärkung der Betriebsräte, der Einführung des 8-Stundentags, wird mit Mitteln der Kunst gezeigt, was in den Monaten vor der Revolution geschehen ist und welche zukunftsweisenden Ideen in den friedlichen 104 Tagen der Regierung Eisner realisiert wurden.

Mit den Gästen: Michaela Dietl (Musik), Sepp Rauch (ver.di Kulturforum), Luise Klemens (ver.di Landesbezirksleitung), Wolfram Kastner (ver.di Kulturforum), Konstantin Wecker (Rezitation)