Info
9.11.2018
19:30 Uhr
Kongregationssaal, Amalienstraße A8, Neuburg a.d.Donau
images/lpbevents/2018/10/Volker-Weidermann_klein.jpg

Lesung mit Volker Weidermann

Der namhafte Kritiker ist ein Botschafter des Buches und seit 2015 Gastgeber des „Literarischen Quartetts“ im ZDF. Volker Weidermann profilierte sich von 1998 bis 2001 bei der „taz“, war anschließend Feuilletonchef der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und schreibt seit 2015 für den „Spiegel“. In seinen bisher veröffentlichten Werken wie dem international gefeierten Bestseller „Ostende“ (2014) beschäftigte sich der Politologe und Germanist mit literaturgeschichtlichen Themen, wobei das Interesse stets der Verknüpfung von Politik und Literatur gilt. Für das „Buch der verbrannten Bücher“ erhielt er 2009 den Kurt-Tucholsky-Preis.

Genau vor 100 Jahren, in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918, ruft Kurt Eisner im bayerischen Landtag die Republik aus. Im Stil eines Reporters führt Volker Weidermann hinein in Trubel und revolutionären Aufbruch, als in einem magischen Moment der Geschichte die Dichter in München die Macht übernahmen. Kunstvoll wechseln sich Episoden über Oskar Maria Graf, Rainer Maria Rilke, Ernst Toller oder Victor Klemperer und anderen ab. Packend schildert er die Euphorie der Träumer einer besseren Welt, aber auch deren Kampf und Scheitern nach fünf Monaten.

Ernst-Toller-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und Historischem Verein.



Externe Links:

Verlagswebsite

Kommentar schreiben