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16.05.2018
19 Uhr
Sozialpsychiatrisches Zentrum, Sonthofener Straße 17, Immenstadt i.Allgäu
Eintritt: € 10 Erwachsene, € 5 Schüler/Studierende

Lesung mit Michael Lichtwarck-Aschoff

Vier Wissenschaftshelden leisteten Großes für die Menschheit: Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, Antoine de Lavoisier, Claude Bernard und Louis Pasteur. In »Als die Giraffe noch Liebhaber hatte« (2017) erzählt Michael Lichtwarck-Aschoff von verschwiegenen Nebenumständen bahnbrechender Entdeckungen und berichtet von nackten Zufällen mit weitreichender Bedeutung. Angesichts des Veranstaltungsorts wird der Autor aber auch zu seiner Anthologie »Hoffnung ist das Ding mit Federn« (2016) greifen. Darin erzählt Lichtwarck-Aschoff von Menschen aus vier Jahrhunderten, deren unbändiger Traum es war zu fliegen. Viele von ihnen sperrte man für lange Zeit weg. Ihr Erfinderwahn erschien den Zeitgenossen monströs, ihre Kindlichkeit bemitleidenswert. Und doch: Die Träumer setzten alles daran, um über die Mauern ihrer Gefängnisse zu fliegen.

MICHAEL LICHTWARCK-ASCHOFF, geboren 1946, arbeitete bis vor kurzem an einer bayerisch­schwäbischen Klinik und war außerplanmäßiger Professor für Anästhesio­logie und Intensivmedizin. Mit der Pensionie­rung kam endlich die Zeit zu schreiben.

Moderation: BARBARA HOLZMANN



Externe Links:

Allgäuer Literaturfestival

Programmheft

Schwabenakademie Irsee

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