Info
17.04.2018
19 Uhr
Deutsches Medizinhistorisches Museum, Anatomiestraße 18-20, Ingolstadt
Eintritt: frei
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Ingolstädter Literaturtage: Poesie statt Pillen

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Wann sind wir gesund, wann gelten wir als krank? Und wie definieren sich überhaupt Gesundheit und Krankheit? Schon seit jeher weist die Literatur vielfältige Bezüge zum körperlichen Befinden auf, so waren zum Beispiel bekannte Schriftsteller wie Gottfried Benn oder Arthur Schnitzler zugleich Ärzte. In jüngster Zeit wurden einige wichtige Werke veröffentlicht, die über den Umgang mit Krankheiten sprechen, wie zum Beispiel der Roman „Leben“ von David Wagner oder Juli Zehs „Dystopie Corpus Delicti: Ein Prozess über eine Gesundheitsdiktatur“. Darüber hinaus erfährt das Schreiben und Lesen als Heilmittel eine immer größere Aufmerksamkeit, denn Literatur hat das Potential, Emotion und Verstand zusammenzuführen. „Die Formulierung, die Verallgemei- nerung, die Antithese, die Parodie und die übrigen Variationen der Maßstäbe und der Empfindungsgrade, alles das sind bewährte Heilmethoden“, schrieb Erich Kästner bereits 1936 in seiner „Lyrischen Hausapotheke“.

Mit dem Literaturwettbewerb knüpft die Literaturstiftung Bayern an die Reihe Literatur UPDATE an, die von STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. getragen wird. Der Wettbewerb findet bereits zum vierten Mal statt. Es werden die drei Gewinnertexte des Literaturnachwuchswettbe-werbes zum Thema Gesundheit gelesen. Die Laudatio hält die Autorin und Psychologin, Pauline Füg, die 2010 den ersten Platz beim Literatur UPDATE belegte.

Veranstalter: Literaturstiftung Bayern



Externe Links:

Programm der 25. Ingolstädter Literaturtage

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