Info
9.03.2018
20 Uhr
Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke, Katharina-von-Bora-Straße 10, München
Eintritt: 16 €

Wedekinds Frauen und die Bohème

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts provozierte Frank Wedekind den Literatur- und Bühnenbetrieb mit seinem neuen Stil. Seine drastischen und freizügigen Texte wurden oft von der Zensur verboten. Wedekind plädierte für Aufklärung und kämpfte gegen Verlogenheit und Scheinmoral. Er war fasziniert von Frauen, die ihre erotischen Bedürfnisse ausleben, und genoss die Welt der Bohème. Dort fand der Dramatiker Lulu, das unwiderstehlich sinnliche Mädchen. Und so taucht Wedekinds bevorzugter Frauentyp nicht nur in seinen Stücken auf – „Lulu“, „Frühlings Erwachen“, „Franziska“ –, sondern spielt auch in seinem Privatleben eine bedeutende Rolle.

Die szenisch-musikalische Lesung schlägt einen rasanten Bogen mit Szenenausschnitten, Gedichten, Liedern, Tagebuchnotizen und Briefen des Autors, Kabarettisten und Schauspielers Frank Wedekind. Dem gegenüber stehen Zeugnisse und Zitate verschiedener Zeitgenossen; insbesondere von Frauen aus seinem Leben.

Cornelia Bernoulli recherchierte und schrieb das szenische Programm.

Bruno Hetzendorfer besorgte die musikalischen Arrangements.

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