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23.11.2014, 10:15 Uhr
Sten Nadolny
Der Fragebogen
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Der Fragebogen des Literaturportals Bayern: Sieben Fragen an Menschen, die die Welt der bayerischen Literatur ausmachen – auf die eine oder andere Weise. (Foto: E. Waasmann)

[#litmuc14]: Sten Nadolny

1. Wer sind Sie und was machen Sie?

Sten Nadolny, männlich, deutsch. In der Hauptsache lebe ich. Ab und zu schreibe ich einen Roman, bisher sieben (oder doch acht? Ich muss gelegentlich durchzählen).

2. Was sollte man außerdem noch über Sie wissen?

Dass ich 72 Jahre alt bin und in Berlin und Bayern lebe. Ansonsten genügt völlig, was in meinen Büchern steht.

3. Was lesen Sie gerade?

Hans Jürgen Scheurle, Das Gehirn ist nicht einsam. Resonanzen zwischen Gehirn, Leib und Umwelt.

4. Würden Sie uns den ersten Satz/Vers dieses Werks zitieren?

„Das Gehirn ist keine Insel; es kann nur in und mit seiner Umgebung seine Funktionen erfüllen.“

Das ist aber der erste Satz aus dem Geleitwort von Thomas Fuchs. Der erste Satz des Kerntextes geht so: „Am 10. Mai 2005 schlug Joseph die Augen auf und fragte: ‚Und wer soll für mich sorgen, wenn ich fort bin?’“

5. Und, gefällt´s? Warum (nicht)?

Gefällt mir, weil es aus der dualistischen Sicht „hie Körper, hie Geist“ herauszuführen scheint. Ich bin mit dem Lesen noch nicht weit genug, aber ich hoffe heimlich (nee, unheimlich) auf ein neues Verständnis der Erotik – zumindest fällt sie mir beim Lesen dieses Buches immer wieder ein: Ich erinnere mich jetzt nicht nur, dass da noch was war, sondern lerne auch, was alles mitspielte. Nicht immer leicht zu lesen, klar.

6. Ihr persönlicher Bayern-Literaturtipp?

Norbert Niemann, Die Einzigen, Roman. Ein „Bayern-Literaturtipp“ nur, weil er halt Bayer ist, ansonsten einfach ein wichtiges Buch. Im übrigen handelt es von einer Marlene, und den Namen mag ich nun mal.

7. Wo findet man Sie im Internet?

Unter den üblichen Verdächtigen. Und über alle verdächtigen Suchmöglichkeiten.



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