Bayerische Akademie des Schreibens: Neue Seminare für Studierende

Hier werden junge Autorinnen und Autoren gefördert und gefordert. Anders als bei festen Studiengängen bietet die Bayerische Akademie des Schreibens Seminare in verschiedenen Genres an. Die Akademie ist eine Kooperation des Literaturhauses München und der Universitäten Augsburg, Bayreuth, Erlangen, LMU München, Bamberg, TU München und Regensburg mit Unterstützung des Literaturarchivs Sulzbach-Rosenberg und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

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Die Bayerische Akademie des Schreibens veranstaltet Wochenend-Seminare zum Literarischen Schreiben für Studierende aller Fakultäten. Sie werden geleitet von den AutorInnen Lena Gorelik und Markus Orths und den LektorInnen Heike Hauf (text & kritik) und Martin Kordier (Carl Hanser Verlag).

Die Teilnahme inklusive Übernachtung ist kostenlos.

Für die Bewerbung ist ein Text von 3-5 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) bei der zuständigen Professorin bzw. dem zuständigen Professor abzugeben. Fakultativ kann auch ein zweiter Text eingereicht werden.

Bewerbungsschluss ist der 1. August 2019.

 

Informationen für Studierende der Universitäten Bayreuth, TU München, LMU München & Erlangen:

Bewerbungsaufgabe „Grenzüberschreitungen“:
Der Moment, in dem jemand zu weit geht, oder der Moment, in dem sich jemand endlich traut: Die Grenze zu überschreiten. Er ist Chance und Gefahr. Grenze, die eigenen, die gegenüber anderen Menschen, auch die zwischen Ländern. Grenzen, die man fliehend passiert, und die unüberwindbar scheinen.

Seminartermine:
17.-19.1.2020 in Bayreuth
20.-22.3.2020 an der TU München
15.-17.5.2020 in Erlangen
26. Juni 2020 in München (Abschluss)

 

Informationen für Studierende der Universitäten Bamberg, Augsburg & Regensburg:

Bewerbungsaufgabe „Spiegelungen“:
„Der Mensch wird erst am Du zum Ich“, schreibt der Philosoph Martin Buber. In der Begegnung, in der Wahrnehmung, in der Spiegelung durch andere kommen wir zu uns selbst. Aber spiegelt der Andere mich tatsächlich so, wie ich wirklich bin? Die Hirnforschung spricht von Spiegelneuronen, und in der Robotik gilt als ein Kennzeichen für Maschinen-Bewusstsein: Ist ein Roboter in der Lage, sich selbst im Spiegel zu erkennen? Was geschieht, wenn ich hinter den Spiegel schaue? Oder ihn zertrümmere? Und bin ich nur ein einziges Ich?
Wir laden zu literarischen Texten ein über: Versicherungen der eigenen Identität in der Begegnung, Spiegelungen des Wirklichen in der Imagination, Doppelgänger, Replikanten und Spiegelkabinette aller Art.

Seminartermine:
31.1.-2.2.2020 in Bamberg
20-22.3.2020 in Augsburg
15.-17.5.2020 in Regensburg
26. Juni 2020 in München (Abschluss)