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Ausschreibung zu den Münchner Literaturstipendien 2019

Die Landeshauptstadt München vergibt 2019 sieben Stipendien für Autoren/innen und Übersetzer/innen in Höhe von jeweils € 6.000. Zusätzlich wird der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Literatur vergeben (max. € 3.000).

Mit den Literaturstipendien und dem Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Literatur sollen vielversprechende Projekte vorwiegend jüngerer Münchner Autoren/innen gefördert werden; für die Literaturstipendien besteht keine Altersbeschränkung, für den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis kommen nur Autoren/innen unter 30 Jahren in die Auswahl. Das Stipendium für Übersetzer/innen fördert eine herausragende Leistung in der Übertragung eines besonders anspruchsvollen Textes ins Deutsche.

Zwei der Stipendien werden für Projekte im Bereich Kinder- und Jugendliteratur vergeben. Hierfür können auch illustrierte Kinderbuchprojekte bzw. Graphic Novels o.ä. eingereicht werden; die Preissumme wird zwischen Autor/in und Illustrator/in geteilt. Eine/r der beiden Künstler/innen muss seinen Wohnsitz in München haben.

Preisträgerinnen/Preisträger des Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreises sind für die jeweils folgende Ausschreibung von der Bewerbung für ein Stipendium bzw. den Wolf-Preis ausgeschlossen; Literaturstipendiatinnen und -stipendiaten für jeweils zwei folgende Ausschreibungen.

Jede Bewerberin / jeder Bewerber kann nur ein Projekt einreichen. Eine gleichzeitige Bewerbung für das Literaturstipendium der Stadt München und das Arbeitsstipendium der Stadt München für Münchner Autorinnen und Autoren ist nicht möglich.

 

Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

  • dass die Autoren/innen bzw. Übersetzer/innen in München (S-Bahn-Bereich) leben (bei illustrierten Projekten im Bereich Kinder-/Jugendbuch mindestens die Hälfte der beteiligten Künstler/innen);
  • dass die eingereichten Texte noch unveröffentlicht sind (bis zum Ende des Ausschreibungsjahres);
  • dass nur deutschsprachige Texte eingereicht werden können.

Einzusenden sind folgende Unterlagen in 7-facher Ausfertigung, d.h. 7 komplette und getrennte (jeweils geheftet oder in Klarsichthüllen!) „Sets“ für die Juroren/innen:

  1. biographische Angaben und etwaige bisherige Veröffentlichungen
  2. eine kurze Beschreibung des Vorhabens (Exposé), maximal 1 Seite
  3. Arbeitsproben aus dem Projekt

          bei Prosa maximal 30 Seiten (Normalmanuskriptseiten, ca. 1.800 Zeichen)

          bei Lyrik maximal 20 Gedichte

          bei Kinderliteratur maximal 15 Seiten

          bei dialogischen Formen (Theaterstücke, Hörstücke etc.) der Entwurf / die vorläufige Ausarbeitung des Stücks (ca. 20 Seiten)

          bei Übersetzungsprojekten: deutsche Übersetzung und Originaltext je nach Genre in entsprechendem Umfang (Prosa 30 Seiten, Lyrik 20 Seiten etc.)

 

Einsendungen der Bewerbungen (ab Januar 2019) an:

Kulturreferat / Abteilung 1

Literaturstipendien

Burgstraße 4

80331 München

 

Einsendeschluss: 12. März 2019 (Datum des Poststempels).

Mit der Einreichung erklärt sich der Bewerber/die Bewerberin mit den Ausschreibungsbedingungen einverstanden und bestätigt, dass er/sie in München (S-Bahn-Bereich) lebt. Nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprechende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerber/innen werden nach der Entscheidung über die Stipendienvergabe (i.d.R. im September) über das Ergebnis informiert. Es wird gebeten, von Rückfragen abzusehen. Das Kulturreferat übernimmt keine Haftung für die eingesandten Unterlagen. Die Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgesandt werden. Wenn es explizit gewünscht wird, können sie nach der Entscheidung über die Vergabe im Kulturreferat abgeholt werden.