Info
27.03.2014
18 Uhr
Literaturhaus, Salvatorplatz 1, München
Eintritt: € 9/7

Führung durch die Ausstellung über Robert Musil

Der erste Weltkrieg hatte eine zentrale Bedeutung für Robert Musil – nicht nur innerhalb seiner Biografie, sondern auch für sein schriftstellerisches Schaffen. Wie viele Schriftsteller und Intellektuelle meldete er sich 1914 zum Kriegsdienst. Stationiert an der österreichisch-italienische Grenze in Südtirol, nahm Musil mit dem Kriegseintritt Italiens ab Mai 1915 als Offizier an militärischen Einsätzen in Südtirol und am Isonzo teil. 1916 arbeitete er als Redakteur für von der Armeeleitung herausgegebene Zeitungen, zunächst für die Tiroler Soldaten-Zeitung in Bozen, 1918 für die Heimat in Wien. In der Ausstellung Robert Musil und der Erste Weltkrieg werden sowohl die biografischen und gesellschaftlich-historischen Hintergründe gezeigt, als auch veranschaulicht, wie der Autor die eigene Kriegserfahrung im Werk verarbeitet hat. Neben den literarischen Kriegsbildern in Musils Prosa geben Tagebücher und Briefe Einblick in seinen Umgang mit dem Erlebnis der Krieges, persönliche Objekte und audiovisuelle Materialien veranschaulichen die biografischen Stationen. Historische Fotos und Filme dokumentieren die Härte des Krieges im Gebirge und an der Isonzofront.

Eine Ausstellung des Literaturhauses München in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol

Führung mit Tina Rausch



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