Der japanische Literat und Militärarzt Mori Ōgai (1862-1922) in München

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Mori Ōgai, Gemälde eines unbekannten Malers © aviso

Prof. Yoshio Birumachi ist Komparatist und Germanist an der Daito-Bunka Universität in Tokio. Prof. Dr. Evelyn Schulz ist Japanologin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gemeinsam haben die Philologen für aviso, die Zeitschrift des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, einen Beitrag über den japanischen Literaten und Militärarzt Mori Ōgai verfasst, der eine wichtige Rolle in der Vermittlung deutscher Literatur in Japan spielte.

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Mori Ōgai (1862-1922) gilt nicht nur als eine Schlüsselfigur für die Genese der modernen Literatur Japans, sondern auch für die Entwicklung der deutsch-japanischen Beziehungen. Ōgai war Zeitzeuge der gewaltigen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwälzungen, die Japan ab Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte. Er wurde als Mori Rintaro – in Tsuwano, einer entlegenen Provinzstadt im Südwesten der Hauptinsel Honshu –, geboren. Sein Vater hatte dem lokalen Fürsten als Leibarzt gedient und folgte diesem 1872 mit seiner Familie nach Tokio.

 

Japan öffnet sich

Die Hauptstadt Tokio, die einwohnerstärkste Stadt und das kulturelle, politische und administrative Zentrum Japans nach der Meiji-Restauration im Jahr 1868, war von dem tiefgreifenden Umwandlungsprozess einer »vormodernen« in eine sich am Westen orientierende, »moderne« Gesellschaft besonders betroffen. Ōgais Zeitgenosse, der Schriftsteller Natsume Soseki (1867-1916), beklagte, dass Japan dreihundert Jahre westlicher Kulturgeschichte innerhalb von vierzig Jahren erlebe.

Ōgai besaß die wertvolle Gabe, die vielfältigen, oft gegenläufigen Strömungen seiner Zeit zu erfassen und literarisch zu verarbeiten. In seinem umfangreichen Werk, das je nach Ausgabe bis zu fünfzig Bände umfasst, beschäftigte er sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit bis heute grundlegenden Fragen der Moderne, die auch maßgeblich für die Entwicklung der modernen Literatur Japans waren: die Wirkkräfte der Vergangenheit in der Gegenwart und die Ungleichzeitigkeiten des Fortschritts, der Zwiespalt zwischen Pflichten und Neigungen, künstlerischer Freiheit und konfuzianischem Pragmatismus

 

Die Medizin kommt aus Deutschland

Ein zentrales Ereignis in Ōgai Leben ist sein Studienaufenthalt in Deutschland von 1884 bis 1888. Dieser spielt eine unüberschätzbare Rolle für Ōgais Werdegang als Arzt und Schriftsteller und dessen Verständnis der westlichen und japanischen Moderne. 1876 wurde Erwin von Bälz (1849-1913) zum Professor für Medizin an die Kaiserliche Universität Tokio berufen. In der Folge wurden in Japan die Medizin zur Leitwissenschaft und Deutsch zur wichtigsten Wissenschaftssprache. Ōgai lernte in Tokio zunächst an einer Privatschule Deutsch, bevor er an der Kaiserlichen Universität Tokio Medizin studierte. Ōgai schloss 1881, im Alter von neunzehn Jahren, sein Studium ab und diente dann als Militärarzt. Im Juni 1884 wurde er für die Dauer von vier Jahren mit einem Regierungsstipendium nach Deutschland entsandt, wo er in Leipzig, Dresden, München und Berlin Hygiene, Bakteriologie und Heeressanitätswesen studierte. In Japan kam es durch die wachsende Mobilität der Bevölkerung, aber auch des Militärs durch die Kriege im Ausland sowie des enormen Städtewachstums und der damit verbundenen unkontrollierten Zunahme von Menschen auf engem Raum zu einer Zunahme von Infektionskrankheiten, darunter Cholera und Tuberkulose. Die Seuchenbekämpfung wurde zu einem wichtigen Thema des Städtebaus und man begann den Zusammenhang von Stadtplanung, Gesundheitspolitik und öffentlicher Hygiene zu ergründen. Die Forschungen von Robert Koch in Berlin und Max von Pettenkofer in München waren hier bahnbrechend. Bei beiden studierte auch der junge Ōgai. In München hielt er sich vom 8. März 1886 bis zum 16. April 1887 auf, danach ging er nach Berlin

 

Ōgais Deutschland-Tagebuch
ein Dokument grenzenlosen Wissensdursts

Ōgai erwarb sich in Deutschland herausragende Sprachkenntnisse. Dank dieser konnte er sich abseits seiner medizinischen Interessen intensiv seiner Passion, der abendländischen Literatur sowie der Religion, Philosophie, Musik und Kunst widmen. Ōgai dokumentierte seinen Aufenthalt in seinem Deutschland-Tagebuch (Doitsu nikki), posthum veröffentlicht 1937. Dieses Werk, das auch in deutscher Übersetzung vorliegt, vermittelt einen lebendigen Eindruck dieser vier Jahre und bezeugt Ōgais grenzenlosen Wissensdurst. Im Eintrag vom 13. August 1885, nachdem Ōgai zehn Monate in Deutschland war, schreibt er:

Inzwischen füllen nun schon über 170 europäische Bücher mein Regal. Wenn ich zuweilen ein Buch zur Hand nehme und darin lese, ergreift mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Die ernsten und feierlichen Dramen der großen Griechen Sophokles, Euripides und Aeskylos sind mein. Wunderschön sind die Liebesgeschichten der französischen Meister Ohnet, Halévy und Gréville. Dantes tiefsinnige »Göttliche Komödie (Comedia)« hat mich ganz und gar in Entzücken versetzt. Großartig und erhaben dünken mich Goethes »Sämtliche Werke«.

 

Ein Vermittler deutscher Literatur in Japan

Ōgai hat während seiner Zeit in Deutschland unendlich viel gelesen, Schätzungen sprechen von bis zu viertausend Titeln. Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er zunächst Leiter des Heeressanitätswesens; daneben entfaltete er eine überwältigende literarische Schaffenskraft. Er verfasste nicht nur Romane, Erzählungen und Essays, sondern fertigte auch zahlreiche Übersetzungen aus dem Deutschen an, darunter Werke von Goethe, Kleist, E.T.A. Hoffmann, Hans Christian Andersen, Ibsen, Schnitzler, Lessing, Hofmannsthal, Wedekind, Maeterlinck, um nur die wichtigsten zu nennen. Großen Ruhm erlangte Ōgai mit seiner Übersetzung von Faust I und II, die Goethe zu einem festen Bestandteil der japanischen Kultur werden ließ. Damit wurde Ōgai zum wichtigsten Vermittler deutscher Literatur in Japan.

 

          

(1) ›Finsterwalder Café‹ in der Schwanthalerstraße. (2) Mori Ōgai besucht im Oktober 1911 das Atelier von Takeishi Kozaburo in Sugamo. (3) Porträt von Mori Ōgai (1862-1922), 1899. © aviso

 

Ōgais in Deutschland spielende Erzählungen

Unter den zahlreichen Werken, die er nach seiner Rückkehr veröffentlichte, finden sich drei Erzählungen, die in Deutschland spielen. In diesen wendet Ōgai neue Erzählstrategien an, zu denen er durch seine Lektüre europäischer Literatur inspiriert wurde. Die erste und zugleich berühmteste Erzählung ist Maihime (Die Tänzerin oder Das Ballettmädchen), erschienen im Januar 1890. Die Handlung spielt zum großen Teil in Berlin. Die zweite, Utakata no ki (Wellenschaum, August 1890), spielt in München, die dritte, Fumizukai (Der Briefbote, Januar 1891), in Sachsen.

 

Ōgais Aufenthalt in München

Ōgai war in Deutschland zunächst als Angehöriger der japanischen Armee. Während seiner Zeit in München schien er sich ein wenig von den strengen Regeln eines Lebens als Militär gelöst zu haben. Er trug keine Uniform, bewegte sich ungezwungen in der Stadt und verkehrte mit unterschiedlichen Menschen. Ōgai berichtet im Deutschland-Tagebuch vom Besuch einer Karnevalsveranstaltung, von Theater- und Opernbesuchen und Begegnungen mit Studenten der Akademie der Bildenden Künste. Häufig traf er sich mit japanischen Freunden, darunter der Maler Harada Naojiro (1863-1899), der Ähnlichkeiten mit der Figur des Malers Kose in Wellenschaum aufweist. Harada studierte in München Malerei bei Gabriel Cornelius Ritter von Max (1840-1915). Unter seinen Mitstudenten befand sich auch der Maler Julius Exter (1863-1939), der in Wellenschaum unter seinem wirklichen Namen auftritt. Am 3. Oktober 1887 besuchte Ōgai das Oktoberfest:

Weil Sonntag ist und noch dazu das sogenannte Oktoberfest, herrscht in der Nähe meiner Unterkunft großes Gedränge. Festplatz ist die Theresienwiese. Es werden Fahrradrennen veranstaltet, die verschiedensten Spiele gespielt, seltsame Tiere gezeigt usw. Etwas Besonderes wäre vielleicht noch, dass nackte Frauen, sogenannte Nixen, zu sehen waren, obwohl das wiederum auch nichts anderes als unsere Kappa-Schau war. Zu den Wettkämpfen erschien die gesamte Königsfamilie und schaute zu. Als die königliche Kutsche in Richtung Festplatz fuhr, standen nicht nur auf den Trottoirs die Menschen, um sie zu begrüßen. Auch alle Fenster der anliegenden Häuser waren geöffnet. Und sobald die Kutsche erschien, schrien alle: »Sie leben hoch!«

Im Eintrag vom 13. Juni 1886 schreibt er vom Tod Ludwigs II., den er auch in Wellenschaum erwähnt:

Am nächsten Tag hörten wir, dass an diesem Abend der bayrische König Ludwig II. im Wurmsee ertrunken ist. Der König litt schon lange an einer Geisteskrankheit. Er hegte starken Widerwillen gegen den hellen Tag und liebte die Nacht. [...] In der Nacht des 13. ging der König mit Gudden am See spazieren und kehrte nicht wieder zurück. Kurze Zeit später suchte man bereits im See nach den Leichnamen der beiden. Wahrscheinlich hatte sich der König ins Wasser gestürzt. Gudden hatte ihn wohl retten wollen, war ihm gefolgt und dadurch mit in den Tod gerissen worden.

Ōgai war mehrmals am Starnberger See, die widersprüchliche Persönlichkeit Ludwigs II. und dessen dramatischer Tod schienen sein Interesse geweckt zu haben. Im Deutschland-Tagebuch finden sich mehrere Gedichte, in denen er sich mit Ludwig II. und Gudden befasst. Auch in Wellenschaum verarbeitete Ōgai Elemente des tragischen Tods von Ludwig II.

 

Ōgais München-Erzählung Wellenschaum

Wellenschaum gilt als wichtiges literarisches Zeugnis für Ōgais Aufenthalt in München. Die Erzählung wird häufig als romantische Liebesgeschichte interpretiert, in der Ludwig II. eine verhängnisvolle Rolle spielt. Daneben spiegelt diese Erzählung zentrale Debatten in der Kunst der 1880er Jahre wieder. Wellenschaum beginnt mit einem Überblick über das um die Kunstakademie gelegene Viertel – der Erzähler befindet sich in der Ludwigstraße und geht in Richtung Norden, bevor er in die Akademiestraße einbiegt:

Kraftvoll steht auf einem von mehreren Löwen gezogenen Wagen das Standbild der Göttin Bavaria, welches der frühere König Ludwig I. auf diesem Siegestor aufstellen ließ. Biegt man hier von der Ludwigstraße nach links ein, so erblickt man ein aus Trientiner Marmor errichtetes großes Gebäude: Dies ist die Kunstakademie, eine berühmte Sehenswürdigkeit der bayerischen Hauptstadt. Der Ruhm ihres Direktors Piloty reicht in viele Gegenden, und zahllose Bildhauer und Maler, nicht nur aus den deutschen Ländern, sondern auch aus dem Neuen Griechenland, aus Italien, Dänemark etc., kommen hier zusammen. Nach Beendigung der Tagesarbeit gehen sie in das der Akademie gegenüberliegende Café Minerva und vergnügen sich Kaffee schlürfend oder Bier trinkend jeder auf seine Weise.

Die Kunstakademie lockte bereits damals Studierende aus aller Welt an. Das Café Minerva war ein Treffpunkt für junge Künstler. Ōgai lenkt hier den Blick auf die kulturelle Bedeutung Münchens. Er erwähnt Ludwig I., der bekanntlich München zu Isar-Athen umgestalten wollte. Klassizistische Bauten wie die Propyläen und die Glyptothek am Königplatz sowie die Alte und Neue Pinakothek haben Münchenden Ruf einer herausragenden Kunst- und Kulturstadt verliehen. Die Erwähnung des prachtvollen Marmorbaus der Kunstakademie unterstreicht Ōgai Intention, München als monumentale, dem Klassizismus verpflichtete Kunststadt vorzustellen. Im Gegensatz hierzu stehen Schilderungen der geselligen und fröhlichen Stimmung im Kaffeehaus, welches das kleinräumige und gemütliche München repräsentiert. Wellenschaum gilt als der erste japanische Text, in dem über ein Künstlercafé berichtet wird. Cafés hatten sich in Städten wie Wien und Paris, aber auch in München, als Kulturund Kunstinstitution etabliert. Das in Schwabing gelegene Café Minerva war ein solcher Treffpunkt, vor allem für jung Künstler:

Die Gäste waren von verschiedenartigster Kleidung und Sprache, aber alle gleicherweise langhaarig und unordentlich gekleidet. Dass sie trotzdem keinen unbedingt gemeinen Eindruck machten, lag wohl daran, dass sie in der Welt der Ideale lebten.

In Wellenschaum zeigen sich die bedeutsamsten Wesenszüge eines Kaffeehauses im zwanglosen, Kulturen und Grenzen überschreitenden Miteinander der Gäste. Ōgai weist auf die besondere Bedeutung Schwabings für die Entstehung künstlerischer und kultureller Bewegungen – Expressionismus in der Dichtung, den Blauen Reiter, die satirische Zeitschrift Simplicissimus – hin. Wie folgendes Zitat belegt, war das Café Minerva ein außerhalb des akademischen Establishments gelegener Ort:

Das Mädchen [Marie] ergriff ein Glas, welches zu einer stehen gebliebenen leeren Kaffeetasse gehörte, und schien einen Schluck von dem Wasser zu nehmen. Dann spie sie den vollen Mund aus und rief: »Stiefkinder die Ihr seid! Stiefkinder! Wer von Euch ist kein Stiefkind der Kunst! Die einen studieren die Florentinische Schule und sind Schatten Michelangelos und Leonardos; die anderen studieren die Niederländische Schule und sind Schatten von Rubens und Van Dyck; und selbst die, die unseren Albrecht Dürer studieren, sind fast alle nur Schatten Albrecht Dürers! Wenn Ihr zwei oder drei Studien in der Ausstellung günstig verkauft habt, so lobt Ihr Euch selbst in den Himmel: Wir sind die sieben Pleiaden; wir sind die zehn Helden; wir sind die zwölf Apostel! – Ihr Prahlhanse! Wie sollten die Lippen Minervas je solchen Ausschuss berühren? Begnügt Euch mit meinem kalten Kusse!«

Die Figur der Marie greift hier die damals maßgebliche akademische Kunstauffassung an. Werke der genannten Maler befinden sich in den beiden Pinakotheken, Gebäuden, die gemäß der klassizistischen Vorlieben Königs Ludwigs erbaut wurden. Maries provozierende Äußerung spiegelt die damalige Rezeption avantgardistischer Kunstauffassungen in Schwabings Künstlerwelt wider. In Wellenschaum verkörpert die Figur des Malers Kose die Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen. Dieser beabsichtigt Marie auf die Leinwand zu bannen. Er lehnt die in der Akademie erlernte klassizistische Malweise ab und will stattdessen Marie symbolistisch als Loreley darstellen. Kose fährt mit Marie an den Starnberger See, um mit ihr eine Bootsfahrt zu unternehmen. Am Ufer erblicken sie Ludwig II., der wiederum in Maries Gesicht deren Mutter zu erkennen glaubt, die er einst begehrte. Er ruft ihren Namen und will durch das Wasser hindurch zu ihr zu gelangen. Über dessen Verhalten erschrocken fällt Marie ebenfalls ins Wasser und beide ertrinken. In der Schlussszene kniet Kose in seinem Atelier ohnmächtig vor seinem unfertigen Gemälde der Loreley. Ursprünglich wollte sich Kose mit diesem Bild vom bisherigen klassizistischen Malstil loslösen, da sein Modell jedoch verstorben ist, kann er das Bild nicht mehr vollenden.

Diese Szene könnte als Sinnbild einer Grenzziehung zwischen der alten und der im Werden begriffenen neuen Kunstauffassunggedeutet werden. Zwar wurde die Kritik an der akademischen Schule schärfer, aber es war noch kein Ausweg aus der Krise gefunden worden. Die Moderne in der Kunst, Impressionismus und Symbolismus brauchten noch geraume Zeit, um den Akademismus zu verdrängen. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1888 verfolgte Ōgai weiterhin diese Entwicklungen in Europa und versuchte möglichst viel davon in Japan zu vermitteln. Ōgais Aufenthalt in München fiel genau in die Entstehungszeit der modernistischen Bewegung in Deutschland, als die Autorität der Akademie gegenüber den neuen Strömungen ins Wanken geriet. Wellenschaum reflektiert die damalige kulturelle Bedeutung von Schwabing ebenso wie den künstlerischen Wandel zum 20. Jahrhundert.


Sekundärliteratur:

Mori Ōgai, Im Umbau. Gesammelte Erzählungen, ausgewählt, aus dem Japanischen übertragen und erläutert von Wolfgang Schamoni, Insel Verlag Frankfurt/M. 1989

Mori Ōgai, Deutschlandtagebuch 1884-1888, hg. und aus dem Japanischen übersetzt von Heike Schöche, Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke Tübingen 1992

Die Zitate aus Ōgai Werken entstammen diesen beiden Übersetzungen.

Externe Links:

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