Info
Geb.: 19.11.1920 in Unterreithen
Sigismund Lang: "Was all's so passiert... G'schichtla und Versla" (2005), Foto mit Vorwort
Namensvarianten: Hansers Sigmund (Hausname)

Sigismund Lang

Sigismund Lang kommt 1920 in Unterreithen, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Halblech im Ostallgäu, zur Welt. Er wächst auf dem elterlichen Bauernhof auf, bis er am 2. Oktober 1940 mit 19 Jahren als Soldat in den Krieg eingezogen wird. Während seiner Soldaten- und Kriegs­ge­fangenenzeit führt er Tagebuch, zeichnet und schreibt Gedichte und Geschichten. Seinen Notizen gibt er den Titel Mein  Wegbegleiter in frohen und schweren Stunden. Diese Auf­zeichnungen helfen ihm, die Verbindung und Erinnerung an seine Heimat am Hohen Trauchberg aufrecht­zu­erhal­ten. Erst am 25. Juni 1947 kommt er aus dem Krieg und der amerikanischen Kriegsge­fangen­schaft wieder nach Hause zurück.

Der Landwirt Sigismund Lang gründet eine Familie und ist aktiv am Gemeinde- und Vereinsleben beteiligt. Das Schreiben bleibt weiterhin seine Leiden­schaft, und so entstehen auch in den folgenden Jahrzehnten viele Gedichte und Ge­schichten, teil­weise in Mundart, überwiegend aber standard­sprachlich verfasst.

Zum 80. Geburtstag von Sigismund Lang lässt seine Familie Aus meinem Leben... geschrieben von Sigismund Lang. Aufzeichnungen aus meiner Soldatenzeit und Kriegsgefangenschaft vom 2. Okt. 1940 bis 25. Juni 1947 (2000) im Selbstverlag drucken.

Sigismund Lang: Was all's so passiert... G'schichtla und Versla (2005), Inhaltsverzeichnis (Auszug)

Zu seinem 85. Geburtstag erscheint 2005 der Band Was all's so passiert... G'schichtla und Versla im Selbstverlag. Die 50 Gedichte und Geschichten in diesem Band sind den vier Kapiteln „s'Dorfleben“, „Zum Nachdenka“, „Zum Geburtstag und andere Festla“ (mit Anlassgedichten) und „Zum Schmunzla“ zugeordnet.

Verfasser: Digitaler Literaturatlas von Bayerisch Schwaben DigiLABS / Rosmarie Mair, M.A.


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